Wie entwickelt sich das Fachkräfteangebot im Norden? Wo gibt es Veränderungen bei Beschäftigung, offenen Stellen oder Ausbildung? Mit einem neuen Angebot bündeln die Verbände NORDMETALL und AGV NORD die wichtigsten Arbeitsmarktdaten für die Metall und Elektrobranche auf Bundeslandebene und machen sie für Unternehmen leichter zugänglich.
Wenn Personalverantwortliche wissen wollen, wie sich der Arbeitsmarkt in ihrer Region verändert, gestaltet sich die Suche nach branchenspezifischen Zahlen oft schwierig. Was fehlt, ist der schnelle Zugriff auf das Gesamtbild – vor allem auf die Berufsgruppen der Metall- und Elektroindustrie.
Genau hier setzt ein neues Angebot von NORDMETALL und AGV NORD an. Unter der Rubrik „Arbeitsmarkt: Zahlen, Daten und Fakten“ stellt der Verband seit Kurzem auf seiner Website M+E-spezifische Arbeitsmarktkennziffern für die norddeutschen Bundesländer bereit. Im Fokus stehen sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, offene Stellen sowie der Ausbildungsmarkt für die gewerblichen M+E-Berufsgruppen. Grundlage sind Daten des Statistikservices der Bundesagentur für Arbeit.
Für Unternehmen kann das hilfreich sein, wenn aus Zahlen konkrete Personalfragen werden: Wie viele Fachkräfte sind auf dem Markt verfügbar? Wo und wie verändert sich der Wettbewerb um Beschäftigte? Und wie steht das eigene Bundesland im Vergleich da? Die Auswertungen sollen nicht nur einen Überblick liefern, sondern als Arbeitsgrundlage dienen – etwa für die strategische Fachkräftesicherung und -gewinnung oder für das Benchmarking.
„Die Arbeitsmarktkennzahlen zeigen auf einen Blick, wie sich das Fachkräfteangebot und der Ausbildungsmarkt in der M+E-Branche entwickeln. Auch die Matching-Probleme am Arbeitsmarkt lassen sich anhand der Kennzahlen belegen“, erläutert Annika Liedtke, Referentin Arbeitsmarkt bei NORDMETALL. „Damit erhalten unsere Mitgliedsunternehmen eine wichtige Orientierung für ihre Personalstrategie. Gleichzeitig bekommen wir eine fundierte Grundlage, um die Interessen der Branche gegenüber Politik und Öffentlichkeit gezielt zu vertreten.“
Die Informationen stehen auf den Websites von NORDMETALL und AGV NORD frei zur Verfügung. Zu jedem Bundesland gibt es ein aktuelles Datenblatt mit den wichtigsten Ergebnissen und Grafiken. Wer tiefer einsteigen möchte, kann zusätzlich auf interaktive Darstellungen mit Filtermöglichkeiten etwa für das Qualifikationsniveau oder das Alter der Beschäftigten zurückgreifen. Ein besonderer Vorteil für Mitgliedsunternehmen: Auf Wunsch stellen NORDMETALL und AGV NORD weiterführende Analysen und zusätzliche Kennzahlen zusammen.
Zudem ist vorgesehen, das Angebot weiter auszubauen. Geplant sind unter anderem Fokuspapiere zu konkreten Themen wie Fachkräftelücke, Ausbildungsmarkt oder Migration. Auch Hochschul- und Industriedaten sowie Ergebnisse eigener Verbandsumfragen könnten künftig einbezogen werden. Die Bedarfe und Rückmeldungen der Mitgliedsunternehmen werden bei der Weiterentwicklung des Angebots berücksichtigt – wir freuen uns daher über Ihr Feedback.
Kontakt:
Annika Liedtke
Tel.: 040 6378-4208
E-Mail: liedtke@nordmetall.de
Zum Angebot: https://bit.ly/Arbeitsmarktkennzahlen
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