Modernes Radlader mit Schaufel in Bauhof-Umgebung. Modernes Radlader mit Schaufel in Bauhof-Umgebung.

Radlader – Made in Northern Germany

Seit mehr als 55 Jahren entwickelt und produziert Atlas Weyhausen Radlader für Baustellen, Recyclingbetriebe oder die Landwirtschaft. Die Marke Weycor steht heute weltweit für robuste Technik, hohe Fertigungstiefe und Ingenieurskunst aus Norddeutschland.

1970
Atlas Weyhausen – Wildeshausen

Wenn ein Weycor-Radlader in Aktion ist, zählt vor allem eines: Die Maschine muss funktionieren – zuverlässig und langlebig. Genau dafür entwickelt Atlas Weyhausen seit mehr als 55 Jahren Radlader im niedersächsischen Wildeshausen.

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1919 zurück, als die Hinrich Weyhausen KG gegründet wurde. Mit der Marke ATLAS begann 1936 eine bekannte Erfolgsgeschichte in der Baumaschinenfertigung. 1970 startete Dr. Friedrich Weyhausen die eigenständige Radlader-Sparte – der Beginn des heutigen Unternehmens Atlas Weyhausen. Produziert wird bis heute in Wildeshausen.

Dass Weycor-Radlader jahrzehntelang im Einsatz bleiben, ist für Geschäftsführer Marc Bockelmann Teil der Unternehmensphilosophie: „Atlas Weyhausen verbindet Tradition mit Innovationskraft. Mit unserer Marke Weycor entwickeln wir leistungsstarke Radlader für Menschen, die sich jeden Tag auf ihre Maschinen verlassen müssen.“

Seit 2016 vertreibt das Unternehmen seine Radlader unter der Marke Weycor. Der Name verbindet „Wey“ für Weyhausen mit dem lateinischen „cor“ für Herz – ein Hinweis auf Herkunft, Leidenschaft und den Anspruch, eigenständig aufzutreten. Gleichzeitig steht Weycor für moderne Maschinenkonzepte und die Weiterentwicklung des Unternehmens.

Technologische Neuerungen spielten früh eine zentrale Rolle. Bereits 1975 führte Atlas Weyhausen ein innovatives Hydrostat-Antriebskonzept ein. Ende der 1990er-Jahre folgte ein neues Radladerkonzept mit ergonomischer Kabine und 360-Grad-Sicht. Mit dem 2022 eröffneten Innovationszentrum investierte man erneut gezielt in Forschung und Entwicklung. Heute produziert Atlas Weyhausen mehr als 1.000 Maschinen pro Jahr. Etwa 200 Beschäftigte arbeiten am Stammsitz in Wildeshausen, hinzu kommen mehr als 100 Vertriebspartner in Deutschland, Europa und Nordamerika. Entwicklung und Produktion bleiben bewusst in Wildeshausen – ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland: „Die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen machen es Industrieunternehmen nicht leicht, international wettbewerbsfähig zu bleiben. Trotzdem sind wir überzeugt, dass Qualität, Innovationskraft und das Know-how unserer Mitarbeitenden langfristig den Unterschied machen“, sagt Marc Bockelmann.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist das Entwicklungs-Know-how, gepaart mit einer hohen Kundenorientierung. Viele Lösungen entstehen im engen Austausch mit Kunden und Händlern. Bedienkomfort, Effizienz und Wartungsfreundlichkeit – besonders Langlebigkeit – liegen den Wildeshausenern dabei am Herzen.

Besonders ist auch die Eigentümerstruktur des Unternehmens. Seit 2009 gehört Atlas Weyhausen der Dr.-Friedrich-Weyhausen-Stiftung. Statt kurzfristiger Konzernlogik setzt man auf Unabhängigkeit, langfristige Perspektiven sowie Investitionen in Innovation und Beschäftigte.

Mit neuer Unternehmensführung und Investitionen in Digitalisierung, moderne Assistenzsysteme und nachhaltige Maschinenkonzepte will Atlas Weyhausen die nächste Entwicklungsphase aktiv gestalten. Oder anders gesagt: Der Maschinenbauer aus Wildeshausen will auch künftig zeigen, dass moderner Industriestandort und norddeutsche Verlässlichkeit perfekt zusammenpassen.

Fotos: Dernjac GmbH; Weycor

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